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Dem Denkmal die Ehre erwiesen

Stadtarchivar Quaschny über den Hintergrund des Kreuzes

Iserlohn.19.10.2016

Irgendwann in ferner Zukunft, vielleicht am 18. Oktober 2116, werden sich wieder Menschen am Eisernen Kreuz versammeln und dann des 300. Jahrestages der Errichtung dieses Denkmals gedenken. Und möglicherweise wird dann der Leiter des Stadtarchivs sowohl an die Hintergründe des Kreuzes erinnern, als auch schildern, wie die Feier zum 200-jährigen Bestehen verlaufen ist.

Dann wird er den Anwesenden erzählen, dass es mit Sicherheit 60, 70 Frauen und Männer gewesen waren, die an der Gedenkstunde am frühen Abend eines schönen Herbsttages teilgenommen haben, dass sich Berndt Schlüter, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Grüner Ortsvereine, sehr über diesen Zuspruch gefreut hat und dass Grünschnittarbeiten des SIH es ermöglicht haben, das Beleuchtete Kreuz auch im Tal sehen zu können. Und wenn der Archivar Humor besitzt, wird er auch davon erzählen, dass man sich aus Rücksicht auf ein Fußballspiel von Borussia Dortmund zur versammelt hat, als es draußen noch hell war.


Es war natürlich nicht der einzige Grund. Die AG der Grüner Ortsvereine wollte unbedingt und völlig zu Recht Rico Quaschny dabei haben, der wegen eines Anschlusstermins nur ein begrenztes Zeitfenster hatte. Der Stadtarchivar blickte ausführlich auf die vergangenen 200 Jahre zurück und leistete Basisarbeit: „Anlass für die Errichtung des Denkmals war die Erinnerung an die Befreiungskriege, insbesondere die Völkerschlacht bei Leipzig am 18. Oktober 1813, die eine grundlegende Entscheidung im Kampf Preußens und seiner Verbündeten im Kampf gegen Napoleon brachte.“ Er erwähnte eben auch die vielen, zum Teil sehr alten Artikel in der Heimatzeitung – so wie das vielleicht viele in der Vergangenheit gemacht haben oder zukünftig noch machen werden.

Unter die Besucher mischten sich auch zwei Gäste aus Bochum: Petra und Dirk Ziesing wären wohl niemandem aufgefallen, wenn sie nicht in der Uniform des 1. Westfälischen Landwehr-Regimentes an der Gedenkstunde teilgenommen hätten. Das Regiment ist legendär, da es an Napoleons entscheidender Niederlage 1815 bei Waterloo beteiligt war.

Bevor Pfarrer Bernhard Röttger ein Gebet sprach und der Marine-Verein Iserlohn mit allen Anwesenden zum Abschluss die Nationalhymne sang, erinnerte der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler an die wechselnde Symbolik des Eisernen Kreuzes, das in allen Kriegen bis 1945 eine Rolle spielte, für die Bundeswehr aber nicht mehr als Auszeichnung gilt. Scheffler mahnte schließlich: „Dass wir heute in einem friedlichen und freien Land leben, ist eine Ausnahme und nicht selbstverständlich. Und deshalb müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, um Frieden zu erhalten und zu stiften.“
Oliver Bergmann

Zur Sitzung SPD blickt auf 70 Jahre Fraktionsarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück

Zigarre und Cognac

Iserlohn: 70Jahre SPD-Ratsfraktion in Iserlohn- das feierten die Sozialdemokraten am Donnerstag mit einem Empfang in ihren Fraktionsräumen im Rathaus am Schillerplatz. Aber ist die „alte Tante SPD“ nicht viel älter? Ja, sagt da natürlich der aktuelle Fraktionsvorsitzende Dimitrios Axourgos. Mit der Zahl „70“ wolle man vielmehr den Neustart nach dem Zweiten Weltkrieg würdigen. 1946 fanden unter Aufsicht der britischen Besatzungstruppen die ersten Nachkriegs-Kommunalwahlen statt - und das bedeutete auch die Wiedergeburt der SPD-Fraktion.

Fraktionen haben Anteil an Entwicklung der Stadt

Axourgos konnte den kompletten Verwaltungsvorstand mit Bürger meister Dr. Peter Paul Ahrens an der Spitze begrüßen, dazu die Geschäftführer einiger städtischer Töchter, Vertreter anderer Fraktionen und natürlich die Mitglieder aus der eigenen Fraktion. Nicht nur die aktuellen, sondern auch frühere SPD-Ratsmitglieder. So zum Beispiel Georg Schülke, der dem Rat bis 2009 über einen Zeitraum von 40 Jahren angehörte. Axourgos bedankte sich mit einem Rotwein. Der Fraktionsvorsitzende betonte, dass die SPD, aber auch die anderen Fraktionen im Rat ihren Anteil daran hätten, dass die Stadt nach dem Krieg wieder nach vorne gebracht worden sei.

Ein weiteres Fraktionsurgestein, das auch heute noch aktiv ist, heißt Peter Leye. Der sitzt seit 1979 im Rat und kann- die Zeit als intensiver Beobachter mit eingeschlossen- auf eine 50-jährige Erfahrung zurückblicken. Launisch-humorvoll schaute Leye in die Vergangenheit. Kleidung, Geselligkeit und politischer Wandel waren die Punkte, auf die er einging. Ja es habe eine Zeit gegeben, als auch die Sozialdemokraten noch ordentlich angezogen waren und zu Ratssitzungen im Sonntags-Anzug mit Krawatte erschienen. Kurze Hosen, Pluderhosen oder Strickunterhemden- Leye machte keinen Hehl daraus, dass er sich mit einigen „Modetrends“ im Stadtparlament nie habe anfreunden können.

„Es hat eine Zeit gegeben, als auch Sozialdemokraten ordentlich angezogen waren.“

Peter Leye, SPD-Urgestein

Stichwort „Geselligkeit“: Die habe früher im kommunalpolitischen Geschäft eine deutlich größere Rolle gespielt. „Es wurde gequalmt und getrunken bis zum Abwinken“, erinnerte sich Leye. Zigaretten, Zigarren, Cognac und Schnäpse- es sei bei Sitzungen üblich gewesen, auf einem Tisch ein entsprechendes Angebot bereitzuhalten. Und die fünf Mark Sitzungsgeld habe es im Anschluss in Bar gegeben. „Dann ging es in die Kneipe“, so Leye. Rühmlich oder unrühmlich? Leye zeigte sich jedenfalls überzeugt davon, dass in solch geselligen Runden manch eine Kuh zum Wohle der Stadt vom Eis geholt worden sei.

Zum politischen Wandel merkte Leye an, dass es in den 50er, 60er und 70er Jahren noch viel um riesige Pläne zur Innenstadtsanierung wie den „Innenstadtring“ gegangen sei. Da habe die Parteijugend dann irgendwann nicht mehr mitgespielt. Eine neue Verkehrspolitik und eine wachsende Bedeutung von Kultur- und Sozialpolitik machte Leye als Ergebnis des Wandels aus. Einen Anteil daran habe auch die erstmalige Zusammenarbeit von Sozialdemokraten mit den „Grün-Alternativen‘ gehabt. Bei einer gemeinsamen Radtour in Holland habe er mit Klaus Stinn erste Schritte zur Zusammenarbeit „ausgekaspert“.

In der Erinnerung sagte Leye, er habe sich in der Fraktion immer sauwohl gefühlt, gerade in der Zeit als Vorsitzender. Gute, faire Zusammenarbeit und ein gewisser Zusammenhalt- untereinander, aber auch zwischen den Fraktionen- seien wichtig für die politische Kultur. Beim Stöbern in alten Unterlagen hat Peter Leye viel Interessantes gefunden und kündigte an: „Ich werde ein Buch schreiben.“ Ernst gemeint? Ganz ohne Konkurrenz wird er dann nicht bleiben, denn mit Wolf Seltmann arbeitet ein Altvorderer an einer Chronik der SPD-Fraktion.

„Wir können den Zuzug gut gebrauchen“

Iserlohn,den 24.09.2016

SPD informierte sich über die Fortschritte im Neubaugebiet „Auf der Ernst“

Von Stefan Drees

Iserlohn. „Das Jahr 2016 hat für uns bislang sehr gut funktioniert“: So bilanzierte S-Projekt-Geschäftsführer Frieder Altrogge die Fortschritte im Neubaugebiet „Auf der Ernst“ am Mittwoch bei einem Rundgang mit der SPD-Fraktion. Die im Januar gestartete Vermarktung verlaufe deutlich schneller, als in anderen Baugebieten: Aktuell seien 48 der 59 Baugrundstücke verkauft, die restlichen seien reserviert. Und der etwa dreieinhalb Monate dauernde Straßenbau sei ohne größeren Stress abgelaufen. Bewährt habe sich dabei auch der Einsatz der beiden Schülerlotsen, der bis zum Beginn der Sommerferien befristet war. Altrogge berichtete, dass es Überlegungen gebe, das erfolgreiche Konzept zu verlängern.

Ein interessantes Detail:

Der bisweilen sehr felsige Untergrund hat bei den Bauarbeiten jede Menge Gestein zu Tage gefördert. ‚Wir haben uns daher dazu entschlossen, das Material vor Ort zu brechen“, sagte Frieder Altrogge. Das Ergebnis ist ein voluminöser Schotterhaufen. Dort können sich die Bauherren kostenlos mit Schotter bedienen, der beispielsweise zur Unterfütterung von Einfahrten benötigt wird. Der Vorteil für S Projekt: Das Material musste nicht über weitere Strecken abgefahren und deponiert werden.

Fortschritte beim Grünflächenkonzept

Altrogge berichtete auch vom ersten Stammtisch mit den Grundstückskäufern. So könnten sich die künftigen Nachbarn bereits vor dem Einzug kennenlernen. Fortschritte seien auch beim Grünflächenkonzept gemacht worden, welches allerdings noch durch die po1itischen Gremien müsse. Für Kleinkinder soll es Spielgelegenheiten im unteren Bereich des „U“ geben, Angebote für ältere Kinder und Jugendliche soll es im Wäldchen unterhalb von Grundschule und Kindergarten geben. Da zu sollen kleinere, teils unbefestigte, Wege angelegt werden. Mit der Umsetzung des Grünflächenkonzeptes soll im kommenden Jahr begonnen werden.

SPD-Ratsherr Volker Keitmann zeigte sich im Anschluss an den Rundgang überzeugt davon, dass sich das Gebiet sehr gut entwickeln werde. Rund 40 Prozent der künftigen Bewohner werden Iserlohner Neubürger sein. Diesen Zuzug, so Keitmann, könne Iserlohn auch gut gebrauchen.

Kirmes-Klassiker blüht spät auf